Start Berichte Bundesliga Der KSV Götzis will wieder ins BL Finale

Der KSV Götzis will wieder ins BL Finale

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Nach den teils unnötigen Niederlagen gegen den KSK Klaus in den vergangenen Jahren will der KSV Götzis heuer wieder zurück ins Bundesligafinale. Dazu hat die Mannschaft intensiv trainiert und sich sowohl aus dem eigenen Nachwuchs, als auch durch Legionäre und Routiniers verstärkt.

Der mehrfache Staatsmeister, EM- und WM-Teilnehmer Matthias Kathan ist nach einer kurzen Absenz wieder zurück im Kader. Mit 30 Jahren gehört er längst noch nicht zum alten Eisen, sorgt aber dennoch als Routinier für die nötige Ruhe und Sicherheit in der jungen Mannschaft und ist zudem ein wertvoller Trainingspartner für unsere Nachwuchsringer auf dem Weg nach ganz oben.

Mit Raul Häusle und Simon Ender stoßen 2 junge aufstrebende Talente  heuer erstmals in die Kampfmannschaft. Auf ihr Auftreten dürfen wir allemal sehr gespannt sein. Beide sind österreichische Meister bei den Kadetten 2015 bis 50kg und haben in den Sommerferien viel trainiert.

Bereits letztes Jahr erstmals zum Einsatz kamen die Talente Tobias Ender, Abdullakh Kenesarin und Eric Marburger. Eric trainiert seit 2 Jahren im Sportgymnasium in Dornbirn und hat sich auch in den Ferien bei einem 3-wöchigen Trainingslager in Götzis zusammen mit Raul und zwei Trainingspartnern aus Ungarn auf die EM der Kadetten in Subotica vorbereitet. Dazu luden wir Ede Komaromi, 4-maliger ungarischer Meister und Sportlehrer als Trainer nach Götzis ein. Auch hier dürfen wir also sehr gespannt sein, wie sich unser Nachwuchs entwickelt hat. Abdullakh war 2014 bereits österreichische Kadettenmeister und hat heuer seine Form und Konstanz weiter gefestigt.

Mit Khavilov Evhenij (68kg freistil), Timchenko Dimitri (100kg greco) und Sagaliuk Liubomyr (100kg freistil) kehren drei, dem KSV Götzis aus den vergangenen Jahren bereits bekannte Gesichter als Legionäre wieder zurück in die Mannschaft. Während Evhenij und Liubomyr während der ganzen Ligasaison in Götzis bleiben und auch mit der Mannschaft trainieren, trainiert Dimitri vornehmlich in der Ukraine. Dimitri ist die Nummer 1 in seinem Land, wurde 2. bei den ersten Europaspielen 2015 in Baku und 3. bei der WM bis 100kg greco in Las Vegas und schaffte somit die direkte Qualifikation für die Olympischen Spiele 2015 in RIO.

Neben Neuzugang und Leihringer Manuel Bruckmaier aus Mäder, zählen Hamzat Asuchanov, Andre und Martin Kogler, Simon Längle, Bernhard Marte sowie Philipp Häusle zu den weiteren Stützen der Mannschaft.

Auch Elias Pajantschitsch hat sich inzwischen von seinen Verletzungen erholt und ist zurück im österreichischen Nationalkader der Junioren. Aufgrund seiner Knieverletzungen hat er die Stilart von freistil auf greco gewechselt. Er wurde heuer 2-facher österreichischer Juniorenmeister, sowie Vizestaatsmeister bis 85kg greco und war erstmals bei der EM der Junioren dabei. Er hat der Mannschaft letztes Jahr verletzungsbedingt sehr gefehlt.

Die verlässlichste Stütze der Mannschaft, wie ein Fels in der Brandung, ist aber Lukas Hörmann. Seit einem Jahr ist er zurück im österreichischen Nationalkader und erreichte den 12. Platz bei der Europaspielen in Baku sowie den 16. Platz bei der WM in Las Vegas im Superschwergewicht bis 130kg greco.

Auch im Trainerbereich hat sich einiges verändert. Nachdem Andreas Nagel im Frühjahr seine Verantwortung als Cheftrainer an David Maia aus Portugal abgegeben hat und dieser Ende Juni überraschend nach Oberriet (SUI) wechselte, hat Michael Häusle erneut die Verantwortung als Cheftrainer übernommen, bis ein Nachfolger gefunden ist. Mit Andreas Nagel und Vitaly Markotenko stehen der Kampfmannschaft zusätzlich 2 sehr erfahrene Trainer weiterhin zur Verfügung.

Unser Minimalziel heuer ist das Finale. Dort ist alles möglich, sofern wir verletzungsfrei durch die Saison kommen. Die Mannschaft ist sehr kompakt, aber zusammen mit den Legionären in allen Gewichtsklassen und zugehörigen Stilarten stark besetzt und voll auf Angriff eingestellt. Wir wollen wieder siegen.